Folge 19 - Director Rolling Stock & Maintenance

Shownotes

In dieser Folge erfährst Du:

  • wie Paula ihren Weg in die Bahnbranche gefunden hat
  • was die Aufgaben einer Director Rolling Stock & Maintenance sind
  • welche Rolle Instandhaltung für Sicherheit, Verfügbarkeit und Qualität im Bahnverkehr spielt
  • wie viele unterschiedliche Fachbereiche hinter einer Zugfahrt zusammenwirken
  • was die Weiterentwicklung der FlixTrain Flotte bedeutet
  • warum technische Bahnberufe spannende Karriereperspektiven bieten

Gast: Paula, Director Rolling Stock & Maintenance bei FlixTrain

Neugierig geworden? Diesen und viele weitere spannende Jobs bei Flixtrain findet ihr direkt hier: https://flix.careers/de/flixtrain/

Die ganze Welt der Eisenbahn in einer Community findet ihr hier: https://www.teambahn.net/

TeamBahn bei Instagram: https://www.instagram.com/team_bahn?igsi=bTlrbXlpa29jdGN1&utm_source=qr

Transkript anzeigen

00:00:00: Wo wollen wir hin, um so viel wie möglich Fahrgäste zu begeistern?

00:00:05: Du brauchst eigentlich für jedes Land einen eigenen Zug ein bisschen.

00:00:08: Und wird das Flickstrauen-Angebot weiter ausgebaut?

00:00:12: Definitiv!

00:00:12: Definitif bis Jahr beantwortet.

00:00:14: Genau.

00:00:15: Das ist das was mich hält und was mich taktiglich begeistert sind den Ticketpreisen auch zu halten.

00:00:20: Der Alltag auf der Schiene wird somit deutlich grüner in Zukunft kann man diese sagen

00:00:24: oder?

00:00:25: In vielerlei Hinsicht.

00:00:30: Hier geht es um Menschen, Karrierewege und echte Einblicke aus der Bahnbranche.

00:00:35: TeamBahn zeigt welche Chancen die Bahnwelt bietet... ...und wie Menschen die Jobs in der Branche wirklich erleben!

00:00:43: Durch den Podcast führt Christian Allner ehemaliger Lokführer heute Unternehmer und nah dran an den Themen, die die Branche bewegen.

00:00:54: Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von TeamBahnen der Podcast.

00:00:58: Und heute haben wir zu Gast die Paula.

00:01:01: Paula ist zw.

00:01:03: Arbeitet als Director, Roaring Stock & Maintenance bei Flix Train und arbeitet hauptsächlich in München.

00:01:09: Pendelt aber für gewöhnlich mindestens einmal im Monat zwischen München und Berlin.

00:01:13: Hallo Paula schön dass du da bist!

00:01:15: Hallo vielen herzlichen Dank für die Einladung!

00:01:17: Paula wir bzw auch ich sind mega neugierig was Du uns heute inhaltlich mitgebracht hast Was Du uns zur neuen Flotte erzählen und verraten kannst und ja Sind mega neunjährig.

00:01:29: über Deinen Job haben wir hier noch gar nicht gehabt, also ein komplett neues Berufsbild hier bei uns beim Team waren und sind mega gespannt was du uns verraten wirst.

00:01:38: Was uns in den Jahr zwanzig erwartet!

00:01:40: Ich bin auch gespannt auf welche Reise du uns quasi einmal führst und ich freue mich irgendwie so viel mehr möglich von meinem Arbeitsalltag zu teilen und euch einen kleinen Einblick in die Welt von Flickstrains zu geben.

00:01:51: Ja vielen Dank Paula.

00:01:52: dann würde ich mal mit einer ganz einfachen Frage oder hoffe ich ganz einfach eine Frage starten Director Rollingstock and Maintenance.

00:02:00: Wie würdest du dein Beruf ganz ohne Fachkräfte und Spezialbegriffe beschreiben?

00:02:04: Was genau machst Du bei Flickstrain.

00:02:07: Ja, genau!

00:02:08: Also Rollingstock ist halt das englische Wort für jegliche Art von Flotte- und Zug Und Mainz nennt sich die Entstandhaltung dazu.

00:02:15: also ich kümmere mich oder in meinem Bereich fallen quasi alle Flotten, die wir fahren sind drei Stück aktuell und die jeweilige Instandhaltungen der jeweiligen Flotte.

00:02:25: denn jeder Wie ihr wahrscheinlich alle wisst, jede Flotte an sich hat unterschiedliche Instandhaltungsbedürfnisse, sprich auch unterschiedliche Entstandhaltungskonzepte.

00:02:34: Und ähnlich wie in der Flugindustrie versuchen wir natürlich die Instandhaltung und damit halt die Down-Times der wenigen Züge so krass wie möglich zu optimieren.

00:02:44: Und Instandhalten und Flotte sind quasi steckenquert in meinem Bereich um den wir uns kümmern.

00:02:51: Also neben dem Personal was die ZüGE durch Ländler bewegt das wichtigste eigentlich nämlich die züge selbst also Wagen und Lokomotiven Insofern eben die Züge.

00:03:03: okay jetzt bevor wir weiter in die Details gehen Wie bist du zu dem Job gekommen?

00:03:09: Und ja wie lange machst du das eigentlich schon?

00:03:11: Ja ich bin ... per puren Zufall quasi zu dem Job gekommen, vor knapp sieben Jahren.

00:03:16: Ich war da vorhin in der Beratung und da war eigentlich nur in der Luft- und Raumfahrt... ...und Automobilindustrie unterwegs und hatte eine Stellenausschreibung gesehen die irgendwie hieß ich kann es gar nicht mehr genau sagen irgendwie Project Manager oder Engineering Manager aber auf jeden Fall mit dem Zusatz New Trains.

00:03:33: und dieses new Trains war so wow das ist geil!

00:03:35: Das ist irgendwie was Neues was man aufbauen kann.

00:03:38: Genau, er kannte Flix Bus und die Flix SE aus vielen unterschiedlichen Setups und Podcasts und Szenarien.

00:03:46: Und fand es eine mega coole Firma.

00:03:47: und so kam ich irgendwie auf die Bahnindustrie und den Job an sich hatte wenig Vorstellung muss ich ehrlich sagen von der Industrie an sich weil das einfach war komplett neu für mich aber hält mich bis seitdem quasi weg von, also am Anfang war es ein Job.

00:04:04: wo mittlerweile ist eine echte Leidenschaft und deswegen wirklich einen Job oder halt auch mal Aufgabenbereich das mich halt von vorne bis hinten komplett quasi interessiert.

00:04:13: Wofür ich brenne?

00:04:14: Und ja gepaart mit dem Unternehmen wie Flix was aus meiner Sicht ein großartiges Unternehmen ist.

00:04:20: Genau!

00:04:22: Also der richtige Schritt damals.

00:04:26: Hört man auf jeden Fall raus Paula Was gelauert denn der entscheidende Moment, an dem du sagst okay ja das ist es irgendwie mehr als ich ursprünglich erwartet habe.

00:04:34: Mehr als die grüne spannende Flotte?

00:04:36: was war der moment dass Du sagst Bahn is Mainz?

00:04:39: Ja hauptsächlich die Phase in der wir uns als flix befinden.

00:04:46: Es gibt für nichts ein blueprint also es gibt nichts vorgegeben.

00:04:49: alles muss irgendwie neu gestaltet und neu gedacht und neu entwickelt werden ganze bahnwelt die an sich irgendwie komplexes viele Regularien und Boundary Conditions quasi mit sich bringt.

00:05:02: In der Phase von Flix, wo wir jetzt gerade dabei sind das alles aufzubauen mit einem geilen Team was irgendwie da vor Ort ist.

00:05:08: Das ist das was mich hält und was mich taktäglich begeistert.

00:05:11: Zusammenschweißt wahrscheinlich auch.

00:05:13: Man fährt also nicht einfach ins Autohaus oder wie man Auto kauft sondern man kauft ein paar Waggons und ein paar Locks.

00:05:20: Ist dann doch ein bisschen komplexer aber da musst du vielleicht nur ein bisschen mehr dazu erzählen.

00:05:25: Also super interessant.

00:05:27: Du bist also quasi ja mehr oder weniger ganz frisch in die Branche rein und direkt in solch einem mega spannenden Job eingestiegen, da interessiert mich auf jeden Fall welche Stationen auf deinem bisherigen Weg haben dich dann wenn du jetzt ein bisschen zurückblickst am ehesten auf deine heutige Thematik oder deine Verantwortung du dir auch trägst vorbereitet?

00:05:50: Ja Ich glaube, also da kann man jetzt relativ weit auch zurückschauen.

00:06:00: Was einem vorbereitet auf einen Job wie ich ihn heute mache, wo jeder Tag anders ist und wo irgendwie ... Ständig Herausforderungen bekommen, mit denen man jetzt irgendwie am wenigsten gerechnet hat.

00:06:09: Kriegt die Frage öfter mal gestellt und ich glaube ganz viel auch mit irgendwie quasi wie bist du eigentlich groß geworden?

00:06:15: Wie bist du aufgewachsen?

00:06:16: Ich war dann quasi mit Fünften in Amerika alleine quasi.

00:06:20: Auch musste ich von heute auf morgen alleine klarkommen, wo ich das gar nicht so beziehen würde.

00:06:25: Wie bin ich jetzt inhaltlich da irgendwie vorbereitet worden?

00:06:28: Klar, da wächst man irgendwie rein!

00:06:30: Man kennt sich dann quasi in dem Bereich aus, inhaltig... Aber ich glaube dieses Ur-Vertrauen und dieses, ich komme irgendwie selbstständig klar.

00:06:38: Und ich kann mir da quasi einen Weg selber definieren ist glaube ich was das man halt irgendwie oder was ich schon relativ früh gelernt habe und damit halt irgendwie viele Jahre jetzt quasi irgendwie ausgelebt hab und mal trainiert hab wo das mir sicherlich halt täglich hilft.

00:06:52: Wahnsinn!

00:06:54: Und in diesem Zusammenhang vielleicht auch die Frage, gab es eine berufliche Entscheidung, die sich damals riskant angefühlt hat im Rückblick aber genau richtig war und ich habe das schon fast so ein bisschen rausgehört gerade glaube ich.

00:07:04: Ja generell ist eigentlich mal in die Industrie an sich rein zu wechseln war sicherlich einen Schritt.

00:07:11: Ich hatte jetzt in der Vergangenheit glücklicherweise eben die Chance relativ schnell zu wachsen und da halt irgendwie jeder Schritt für eine große Herausforderung, weil ich halt nie so genau wusste was springt und das ist jetzt eigentlich mit sich.

00:07:22: Und wie mache ich denn das?

00:07:23: Ich hätte es jetzt noch nie irgendwie zehnmal vorher gemacht und jetzt bin ich quasi bereit und mach's einfach selber.

00:07:33: Das waren schon die größten Herausforderungen, die ich aber nicht missen wird und die mir sicherlich auch ermöglicht haben, fast ja auch zu schnell zu wachsen und da reinzukommen.

00:07:42: Super Eindruckend auf jeden Fall, Paula!

00:07:46: Für mich jetzt die Frage, lasst uns mal ein bisschen in deinem berufliche Praxis einsteigen.

00:07:49: Also den Alltag wenn man das über Alltag nennen kann und wie sieht man eigentlich so einen typischen Arbeitsalltag bei dir aus?

00:07:56: Und gibt es denn überhaupt?

00:08:01: Es gibt nicht diese Regelwoche und die wiederholt sich irgendwie und die macht man jetzt quasi irgendwie zweiundfünfzigmal durch aber es gibt natürlich schon, sag ich mal muss da die immer wieder durchkommen.

00:08:12: also was bei mir halt relativ... Arbeitsalltag sehr krass prägt ist einfach die weit gefächerte Verantwortung des Teams oder gar nicht im Scope, aber auch in welchen Phasen sich sie befinden.

00:08:25: Wenn man da irgendwie auf die Teams schaut und sich um Flotte kümmert, also jetzt gerade eingefasst wird... Das sind ganz andere Themen als jetzt ein Instandhaltungs- und Infrastrukturteam, was sich über die nächsten zehn Jahre über eine Strategie und Auslegen für den nächsten zehn Jahren kümmert.

00:08:42: Und dann ist da dazwischen zum Beispiel halt irgendwie so ein, sag ich mal, Talgo Execution Team, die sich um die Produktion vor Ort um quasi Heavy Steel Arbeit kümmern usw.

00:08:51: Und diesen Stretch an sich macht man natürlich halt irgendwie Woche für Woche und versucht halt so gut wie möglich zu strukturieren damit man das halt auch irgendwie unterbringt.

00:09:01: Ein Arbeitsalltag gefällt von was machen wir jetzt, damit ein Zug morgen fährt?

00:09:07: Bis hin zu wie können wir uns eigentlich aufstellen, damit wir langfristig eine Infrastruktur haben, wo unsere Züge übernachten können und unterkommen.

00:09:14: Also Struktur gibt es wenig aber ein Arbeitsalltag ist ja irgendwie darum um all diese Diskussionen dreht und wendet.

00:09:24: Es ist die Frage, ob es da überhaupt einen Alltag geben kann.

00:09:27: Also das ist ja doch jeden Tag anders.

00:09:31: Man bestellt auch nicht jeden Tag neue Flotten.

00:09:33: also das ist jetzt auch nicht so ein alltäglicher Job sage ich mal.

00:09:36: von daher welcher Entscheidung dann auf deinem Tisch von den Fahrgäste normalerweise nichts mitbekommen?

00:09:45: Bestenfalls bekommen sie von uns überhaupt nie was mit.

00:09:48: Wir sind ja ein Team, das quasi die Züge und die Fahrrentenzüge, sprich die verlässlichen Zügee hoffentlich auf die Schiene stellt.

00:09:55: Und wenn die einfach nichts von uns mitbekommen oder einfach einsteigen und eine Fahrt haben, wo sie sich denken wollen ich komme von A nach B und es war komfortabel und das war ein Leben ist perfekt!

00:10:05: Wo sie am besten natürlich nichts davon mitbekommen ist halt der Gesamtdessert mal... bedeutet denn, dass das ein Zug und Zug wird wo wir wirklich von der einzelnen Schweißnaht.

00:10:16: Und wie ist denn die?

00:10:18: Welchen Millimeterbereich befindet sich die jetzt damit wir ja in Jahr fünf quasi keine Korrosion haben?

00:10:23: oder wie dimensioniert man eine Werkstatt, damit man im Jahr in deiner Standhaltung doch nochmal ne Stunde hier oder dort spart, damit der Zug so wenig wie möglich steht.

00:10:32: All diese Kleinigkeiten wollen.

00:10:33: Fahrgast sagt mir egal ich will halt einfach von A nach B fahren.

00:10:36: Ist das was uns tatsächlich tagtäglich quasi beschäftigt Im schlimmsten Fall auch, weil sie schlafen nur seine Nächte beschwert.

00:10:43: Das hat tatsächlich die komplexen schwierigen Sachen.

00:10:45: dann im Endeffekt sind um die da eine saubere Lösung zu finden.

00:10:49: Also

00:10:49: ich glaube mal jetzt mit Blick auf die Flotte ihr habt.

00:10:55: soweit Ich weiß, dass es bei der Flixtrain Besteppler-Flixt trainen ist und ich Aber ganz viele Zuhörer und Zuhörenden von uns können sich überhaupt nicht vorstellen, was dahinter steckt.

00:11:13: Was da alles zugehört.

00:11:15: Und das wirst du uns wahrscheinlich jetzt in fünfzehn-zwanzig Minuten noch gar nicht alles erklären können.

00:11:20: aber hast du so ein paar Themen wo man sagt Mensch dann werde ich gar nicht drauf gekommen.

00:11:25: also was gehört eigentlich alles dazu?

00:11:27: Also wie gesagt man geht ja eben nicht einfach bei irgendeinem Hersteller mal in den Schauraum und bestellt sich da mal von drei Wagen, davon drei Waken mit dann noch ein Restaurant, der noch eine Lok.

00:11:37: Also wie sieht das aus?

00:11:39: Wie kauft man ein Zug, um die Frage mal darauf runterzubrechen?

00:11:42: Ja

00:11:42: ich würde mir noch immer quasi das Autohaus für Züge wünschen.

00:11:44: Das wäre einfach eine riesige Erleichterung für meine Arbeitsalter gibt es leider nicht!

00:11:50: Genau also wir gehen da immer ran und schauen eigentlich immer von der Marktzeit drauf was sie wo wollen wir hin um so viel wie möglich Fahrgäste zu begeistern.

00:12:00: daraus ergibt sich quasi eine Flottenstrategie und diese Flottentrategie spricht bestimmte Kundensegmente an.

00:12:07: Und diese Kundensegmenten haben Bedürfnisse und diese Bedürfenheit müssen erfüllt werden, damit ergibt sich quasi auch die Art von... also wir fangen an mit der Definition von welchen Vagentypen fahren wir eigentlich?

00:12:19: Brauchen wir ein Bistro oder einen Fahrradbereich oder einen Skibereich?

00:12:23: Mit welcher Sitzabstand ist noch akzeptabel?

00:12:26: Und quasi braucht es wirklich eine First Class, braucht ein Second Class oder ist etwas kleiner Rest so lang irgendwie der Abstand nach links und rechts, wie breiter er ist.

00:12:33: Und das Sitztyp an sich kompatabel ist vielleicht auch möglich.

00:12:38: Das sind natürlich halt Überlegungen die man einmal anstellen muss um Produkt zu definieren.

00:12:42: mit dieser Produktefinition Gebt man dann quasi an der Markt und sagt, wer kann mir das quasi anbieten?

00:12:48: Und dann kommt jeder mit seinem individuellen Zug.

00:12:50: So jeder Hersteller ist natürlich irgendwie spezialisiert auf einen Zugtypen die er dann anbietet.

00:12:57: Es gibt natürlich nicht genau hundert Prozent die Vorstellung, die man irgendwie hat.

00:13:02: Angefangen auch von in welcher Lände will ich fahren?

00:13:05: Wie schnell will ich fahren?

00:13:07: Was muss es für ein Lichtraumprofil haben damit ich durch diesen und jenen Tunnel war?

00:13:10: Also wirklich so kleinen Zeug aber die dann im Endeffekt sehr wichtig sind um zu entscheiden passt dieser Zug zu meiner, sag ich mal Marktstrategie in der Zukunft die man dann quasi mit den Herstellern definiert und dann quasi in der Design- und Engineering Phase einsteigt bis hin zur Produktion und dann zur Abwicklung.

00:13:28: Okay, also das ist wirklich alles um es abzukürzen!

00:13:33: Du hast gerade einen Satz gesagt, Bauder hat mir sehr gut gefallen, du hast gesagt wir schauen oder wir schauen halt.

00:13:42: wie können wir möglichst viele Fahrgäste begeistern?

00:13:47: Oftmals höre ich den Satz, wie können wir möglichst viele Fahrgäste transportieren?

00:13:51: Du hast gesagt, wir wollen Fahrgähste begeistern.

00:13:54: Das war ein Satz.

00:13:55: den höhe ich leider auch nicht so oft.

00:13:57: Oftmals geht nur um Zweck, um die Frage vielleicht dann noch mal oder den Satzer nochmal aufzugraffen.

00:14:03: Kannst du uns und vielleicht als kleines ja ganz exklusiv schonmal sagen was wird die Fahrgächste von Flix Train?

00:14:15: in deinen Zügen.

00:14:19: Gibt's was, was man schon sagen darf?

00:14:21: Ja genau es ist das tatsächliches Halten wenn immer ein Stück wird betäckt.

00:14:26: aber es ist definitiv für ein Produkt aus unserer Sicht als ein smartes Produkt was quasi von vorn bis hinten quasi begeistert und auch die wichtigen Teile hervorhebt.

00:14:37: also ich kann schon sagen es wird halt keinen Pistro geben weil Wenn man jetzt quasi unser Kundensegment anschaut und die Vielzahl der Leute, und damit eben nicht viel, sondern ein kleiner Teil der Leute.

00:14:52: Die in Bistro gehen würden, so gering sind dass wir sagen dann nehmen wir halt lieber einen anderen Wagentyp rein, der genau für unsere Fahrgäste passt.

00:15:00: dafür wird es aber natürlich genauso Fahrradabstelleplätze geben.

00:15:03: Es werden natürlich auch Wifi- und Steckdosen eine große Anzahl geben mehr als irgendwie ein Konkurrent Dafür eben auf andere sehr Komfort, also sehr premium.

00:15:17: Das will ich eigentlich auch nicht sagen aber es wird keine First Class geben.

00:15:21: Es wird aber eine Premium Area geben die dann trotzdem natürlich in abgrenzter kleinere Bereich ist mit größeren Sitzabständen wo wir unser Kundensegment natürlich auch deutlich ausweiten wollen als das von heute.

00:15:37: Und deswegen wird es viele so klar, dass sie kleinere Features geben.

00:15:41: Keine geben die jetzt auch quasi wenn wir immer näher und näher an den Betriebsstadion kommen werden.

00:15:46: Auch revealed werden und damit ja die Spannung hoffentlich ein Stück weit steigt.

00:15:52: Eine Frage die sich natürlich unsere Zürer und Züren fragen wird Flix Train weiterhin so unschlagbar günstig bleiben?

00:15:59: Ja, werden Sie definitiv.

00:16:00: Ich meine das ist ja auch eine spannende Komponente und dass alles unter einem Hut zu bekommen, ne?

00:16:04: Das ist schon mal sehr gut!

00:16:06: Ich glaube damit ist man sowieso am Markt jemand der Reisen eigentlich für jeder Mann ermöglicht auch ein Stück weit.

00:16:13: Vielleicht so eine kleine Anekdote aber das ist immer total schön.

00:16:15: wir kriegen hier immer wieder einmal auch quasi so Karten von Fahrgästen irgendwie ins Büro geschickt oder wenn ganz oft diese berührenden Karten sag ich mal oder Nachrichten sind halt sehr sehr oft wenn zum Beispiel ältere Leute, die jetzt sagen wie gut das es halt irgendwie Flickstrain gibt.

00:16:31: Jetzt kannte ich quasi mit meiner kleinen Rente konnte ich jetzt doch mein Enkelkind und hier dort noch besuchen.

00:16:37: und wie gut es nicht ist und was sie bereichert deren Alltag oder gibt ihnen Möglichkeiten die sonst irgendwie gar nicht da werden?

00:16:42: Und genau diese Art von Mobilität ist etwas was wir halt irgendwie schaffen wollen.

00:16:46: Ja und Mobilität sollte eben auch für alle sein ja und das finde ich gut großartig!

00:16:51: Jetzt nochmal eine Frage zu Daim Job.

00:16:53: jetzt haben wir Sicherheit, Verfügbarkeit, Qualität, Komfort Kosten.

00:16:58: Das alles ist ja nicht immer gleichzeitig zu hundert Prozent zu erfüllen, beziehungsweise okay Sicherheit wahrscheinlich schon.

00:17:04: aber wie geht man mit solchen Zielkonflikten um?

00:17:06: Ich meine man will sicher sein und man will möglichst hohe Verfügbarkeit herstellen.

00:17:10: Man will eine möglichst hohen Qualität zur Verfügung stellen.

00:17:12: der Komfort.

00:17:14: Geht immer alles.

00:17:15: oder muss man schon auch hin und wieder mal sagen ok da müssen wir an einer ein oder anderen Stelle vielleicht doch mal einen kleinen Kompromiss eingehen.

00:17:21: Das sind natürlich das was mich irgendwie tagtäglich treibt, weil ich hätte immer gern alles und das hat leider nicht.

00:17:29: Also wir lösen das natürlich halt immer auf der Zeit Schiene, weil Ich glaube tatsächlich all diese Aspekte sind halt relevant.

00:17:35: Es ist für uns relevant.

00:17:37: also die Kosten, also wir sagen Produktionskosten dazu was kostet mich das einen Zug zu betreiben müssen gering bleiben um den Ticketpreis, den wir vorhin angesprochen hatten auch zu halten.

00:17:49: Wenn wir das nicht halten dann können wir die Ticket Preise nicht mehr anbieten.

00:17:51: also es ist für uns ein Riesenfaktor das quasi zu machen und oftmals hat er noch mal aufwendiger als man sagt ja egal was das kostet wäre immer einfach die Preise an aber der andern Seite natürlich Sicherheit und darf nicht gefährdet sein.

00:18:04: Das ist mir natürlich ganz kurzfristig.

00:18:06: Sicherheit und Verfügbarkeit sind die zwei Themen, die einfach immer oberste Priorität haben und alles andere quasi schlagen.

00:18:12: Auf der Langfristigkeit ist es aber so dass natürlich die Teams die langfristiger arbeiten sich dann mit der Kostenoptimierung beschäftigen sodass wir halt eben langfristig genau das Angebot auch halten können.

00:18:25: Thema Instandhaltung ist ja sicher.

00:18:26: also neben der Beschaffung von neuen Zügen spielt sicherlich auch die Instandheit eine große Rolle.

00:18:32: Die Frage ist wie früh?

00:18:34: Wird eigentlich die späteren Standhaltung bei der Entwicklung und Beschaffung eines neuen Zuges schon mit einbezogener Satz.

00:18:40: Wann spielt das eigentlich eine Rolle?

00:18:42: Ab des Kauf des Zuges, also tatsächlich wenn wir uns quasi was ich vorher jetzt gesagt hatte Wenn wir wissen wie schaut eigentlich unsere Marktstrategie aus wo wollen wir hin?

00:18:52: spezifizieren einen Zug Und bewerten dass nach dem Modell das quasi die Total Kost auf Ono-Ship, also wirklich alle Kosten mit einbezieht und das sind ein Standhaltungskosten ein großer Teil.

00:19:05: Nur wenn quasi die Instandhaltungen an sich und den Standhaltungskosten eines Produkts attraktiv sind mit dem was das Produkt für einen Mehrwert leistet dann kommt es quasi auch für uns in Frage.

00:19:17: Und auch quasi mit der Sicherung eines Zuges sind die groben Instandhaltungskonzepte schon definiert.

00:19:25: Genau, sehr früh sprich irgendwie tatsächlich vier fünf Jahre davor.

00:19:29: Vor mal an den ersten Defekt überhaupt das Denkenmark sozusagen.

00:19:34: Okay jetzt werden wir hier von sixty-fünf Zügen ein sehr junges Unternehmen zumindest auf der Schiene.

00:19:41: nach wie vor.

00:19:41: was ist organisatorisch da eigentlich anspruchsvoller?

00:19:44: sixty neue Züge zu kaufen ganz einfach ausgedrückt oder eine entsprechende Organisation aufzubauen die eben sixty neue züge auch zuverlässig betreibt.

00:19:53: später

00:19:54: Ja, definitiv zweiter das.

00:19:58: Auch wenn wir quasi den Zughauf an sich war schon wirklich eine Herausforderung und sehr langwierig.

00:20:07: Aber natürlich halt von scratch ein Unternehmen aufzubauen, dass die komplexe Debatte in der Bahnwelt managern muss ist etwas was nicht zu unterschätzen Und was jetzt quasi gerade unser Hauptfokus ist, das zu tun und uns tagtäglich mehr oder weniger auftrapp hält.

00:20:30: Was aber definitiv richtig Spaß macht weil es ein mega positives aufstrebenes Umfeld ist, Teams geformt werden... Aber auf jeden Fall herausfordern!

00:20:43: Wenn ich dich frage worauf?

00:20:46: Freust du dich bei der neuen Flotte persönlich am meisten und welcher Punkt bereitet dir den größten Respekt gleichzeitig vielleicht?

00:20:54: Ich glaube, es ist ein und dasselbe Thema die Schiene mit grünen Zügen zu füllen.

00:21:00: Es ist halt tatsächlich eine so eine Genugduhung klingt so negativ aber es ist tatsächlich wo man das erste Mark war.

00:21:10: sie sieht für was man jetzt irgendwie x jahrelang gearbeitet hat, wenn einfach da draußen moderne grüne Züge rumfahren und das in der quasi größten Ordnung dass tatsächlich quasi in jedem größeren fernverkehrsbahnhof auch in Deutschland zu sehen ist.

00:21:25: Das ist definitiv auf das ich mich richtig voll.

00:21:28: Ist aber auch das, was ich Respekt habe, weil man muss ja erstmal quasi ermöglichen dass da ein stabiler Vitrieb draußen ist und fünfundsechzig die sonstige rumfahren können.

00:21:36: Der Alltag auf der Schiene wird so mit deutlich grüner in Zukunft kann man noch sagen oder?

00:21:41: In

00:21:42: vielerlei Hinsicht!

00:21:44: Ich glaube wir können noch ganz viele Fragen zu der Flotte haben.

00:21:47: jetzt würde ich einfach mal Und die Gelegenheit nutzen, wir haben unsere Community im Vorfeld gefragt bevor wir heute diesen Podcast hier diese Folge aufzeichnen.

00:21:55: Was gibt es da eigentlich für Fragen an dich beziehungsweise explizit auch an Flickstone in dem Zusammenhang?

00:22:01: und ja, die würde ich dir jetzt einfach mal mitgeben und ja stellvertretend halt für unsere Community her platzieren.

00:22:09: Eine Frage ist dort warum hat sich Flickstrain eigentlich für einen Lockwagenzug Konzept entschieden?

00:22:14: Und nicht etwa für Triebzüge?

00:22:17: Ja, spannende Frage und ist was das uns auch eine Zeit lang umgetrieben hat.

00:22:23: Wie du daran anknüpfen was ich vorher gesagt hatte.

00:22:25: wir überlegen uns quasi in welche Märkte möchten wir fahren?

00:22:29: Und da war relativ schnell klar es wird jetzt nicht bei Deutschland alleine bleiben auch wenn das natürlich halt immer unser Koa-Markt bleiben wird weil das sind wir zu Hause.

00:22:37: dann kommen wir her.

00:22:39: wollen wir natürlich ein europäisches Netz aufbauen mit all diesen nationalen Anforderungen, die es in der Bahnindustrie gibt sagt halt du brauchst eigentlich für jedes Land einen eigenen Zug so ein bisschen.

00:22:52: Um diesen Anforderung gerecht zu werden hat man quasi mit Lockwagenkonzepten riesen Vorteil weil man diese unterschiedlichen Ländespezifikationen treffen immer nur auf einem Triebzug oder einen Lock-Zur, also den anpreipenden Teil Und den kann man dann relativ leicht quasi austauschen mit einer Lok von dran, wohingegen da hinten eine europäische Wagen ist und quasi in all diesen oder einen Großteil der Länder quasi auch fahren kann.

00:23:15: Was uns eine enorme Flexibilität gibt.

00:23:17: Ländeübergreifende Verbindungen im gleichen Zug herzustellen.

00:23:21: Ohne Umsteigenanforderungen für die Fahrgäste, was einen enormen Abseits in den Fahrkastern sichert.

00:23:29: und auf der anderen Seite kann man natürlich mit Lockwagen auch zuhause Kmh fahren.

00:23:33: Was wenn man jetzt zentrale Europa anschaut?

00:23:37: Natürlich fährt ein ICE bis zu hundert oder zu dreihundzwanzig KmH sogar ist aber so, dass man auf die Reisezeiten schaut bewegen wir uns quasi im einstelligen Minutenbereich für den Parkhaus quasi wenig Downside ist, mit dem Abseit was ich kann Länden übergreifen ohne umstecken zu fahren.

00:23:53: Ja okay, ich denke das wird ganz viele Fragezeichen beseitigen und das fragen sie einfach so viele, warum geht man weg?

00:24:00: Weil man kennt, dass im Schnellzugssegment die Triebzüge... Ich denke aber die Antwort ist sehr plausibel nachvollziehbar.

00:24:05: also es ist eine extrem hohe Flexibilität damit anhergehend.

00:24:08: Genau so ist es.

00:24:09: Und Verfügbarkeit, denke ich auch erhöht.

00:24:10: Ja

00:24:10: genau das spielt natürlich alles eins zusammen.

00:24:12: und natürlich kann man auch sagen ein Lockwagen Konzept ist grundsätzlich weniger komplex und weniger Komplexität im Produkt heißt auch immer weniger in Standhaltungskosten oder geringere Instandhaltungskosten heisst wieder mit einem geschluss günstigerer Ticketpreis.

00:24:26: also das ist halt das eine spielt immer als andere und macht halt für uns die unser kundensegment definitiv viel mehr Sinn.

00:24:32: Dann haben uns weitere Fragen erreicht.

00:24:34: Ganz heiß ist man auf folgender Antwort bzw auch die Antwort auf diese Frage, mit welcher Lokbaureihe wird eure neue Flotte höchstwahrscheinlich wenn ihr das schon fest sagen könnt unterwegs sein?

00:24:48: Wir werden Siemens-Talgo zukommen sprich die Wagen kommen von Talgo und die Lokomotive kommt von Siemens eine Vektronlokomotive und da tatsächlich quasi auch das neue Modell des nur an die GD quasi ausgeliefert wird und dann eben an uns, genau.

00:25:05: Und dadurch können wir ihm auch die Zwanderer KMH vergärben werden.

00:25:08: Also geschwindigkeitstechnisch

00:25:09: bestens ausgerüstet.

00:25:11: Hoffentlich ja!

00:25:12: Wahnsinn,

00:25:12: wahnsinn.

00:25:13: Jetzt haben wir so ein paar allgemeine Fragen hier wie zum Beispiel... Wie oft hat Flix Train eigentlich auch mit Vandalismus zu kämpfen?

00:25:19: Ist das ein Thema bei euch?

00:25:21: Ja ist schon ein Thema aber ich glaube sehr vergleichbar wie mit einer Staatsbahn sprich in Deutschland der Deutschen Bahn.

00:25:28: Innen gibt es immer wieder, also im Interio gibt's immer wieder mal Vorfälle.

00:25:31: Aber nicht allzu viele.

00:25:33: Graffiti ist natürlich ein Thema aber ohne jetzt seinen wiegenaue Zahlen zu sagen ist das sehr sehr vergleichbar mit einer Staatsbahn.

00:25:40: an sich ja leider ein Thema hoffe ich mir dass es nicht mehr so ist.

00:25:43: aber ist dann

00:25:44: alle nur appellieren die uns zuhören.

00:25:48: Jetzt kommen wir so ein bisschen einer noch Richtung, also ich hoffe ja doch eins bei Community Fraga mal noch.

00:25:58: Wird das Flix Train Angebot weiter ausgebaut?

00:26:01: Definitiv!

00:26:02: Definitif

00:26:03: wird ja beantwortet.

00:26:04: Genau mit jeder neuen Flotte oder mit jedem neuen Zug oder mit jenen wagen muss man schon was sagen.

00:26:09: quasi wird das Angebot auch ausgeboten.

00:26:11: Okay dann passen wir jetzt mal in diese Fragen die uns erreicht haben.

00:26:15: bezüglich Karriere und Einstieg was hier zum Ausbruch dann auch passt, braucht er sicherlich noch viele fleißige Hände.

00:26:22: Welchen Ausbildungsweg oder welches Studium braucht man eigentlich für einen Beruf im Bereich Fahrzeug- bzw.

00:26:29: Flottenmanagement und Entstandhaltung?

00:26:31: Wenn man das so allgemein jetzt überhaupt beantworten kann.

00:26:33: aber wie ist man bestens vorbereitet im Grundsatz?

00:26:37: Spannende Frage!

00:26:39: Es hängt natürlich dann im Endeffekt sehr stark vom eigentlichem Geruf ab.

00:26:43: es gibt... Aber aus meiner Sicht Gibt es jetzt nicht diesen einen Berufsweg, den man einschlagen muss um quasi in die Bahnindustrie und in diesen Fällen

00:26:52: zu arbeiten?

00:26:53: Genau.

00:26:53: Der Musterweg gibt's nicht!

00:26:57: Also ich selber zum Beispiel habe Bauingenuierwesen studiert, bin ja auch irgendwie komplett der Quereinsteiger in dieser Industrie und trotzdem glaube ich dass wir das quasi mit, sag ich mal Willen was Neues zu schaffen mit gewissen quasi technischen Verständnis aber auch irgendwie die Motivation die man tagtäglich an den Tag legt, da extrem viel schaffen kann und sich überall reinarbeiten kann.

00:27:20: Natürlich gibt es Spezialisten-Chops wo jeweilige Fachkenntnisse gefordert sind aber es gibt mehr wenn nicht genauso viele Chops wo man ansich großes Interesse in der Bahnindustrie haben muss.

00:27:35: Am besten halt ein gewisses Martin, der es quasi mitbringt.

00:27:39: Aber dann jetzt keine spezielle Form von Vorausbildernotwendiges.

00:27:45: Was sollte jemand mitbringen, der in explizit deinem Team arbeiten möchte?

00:27:50: Abgesehen von einem passenden Abschluss!

00:27:52: ...

00:27:54: im Bock auf was zu schaffen.

00:27:57: Also tatsächlich, genau!

00:27:59: Macher und... also nicht jeder natürlich aber was schon, also Macher- und Motivationen und irgendwie diese Begeisterung für das Produkt, aber auch die Industrie hilft enorm.

00:28:12: Und dann natürlich halt so eine... Natürlich begrüße ich sehr stark auch quasi Visionäre, die irgendwie an das zukommensbild auch glauben weil es sind.

00:28:22: Natürlich der Weg ist nicht immer ganz leicht dorthin.

00:28:24: Wenn man aber sich irgendwie, wenn man überzeugt ist von dem was jetzt irgendwie da alles schaffen können und wollen dann ja ist das definitiv wichtig und ich glaube sehr, sehr coole Umgebung weil es natürlich ein stark wachsendes Unternehmen ist Einher geht mit immer neuen und größeren Verantwortungsbereichen, aber auch quasi immer in dem proszeniven Umfeld.

00:28:46: Das ist jetzt wenig so ... Ja wir müssen Teams verkleinern weil Bereiche werden irgendwie rausgelöst oder gestrichen sondern das ist eher genau in die andere Richtung.

00:28:56: Dann noch eine letzte Frage hier aus unserer Community Welche Berufe gibt es in deinem Umfeld?

00:29:02: Also gerade jetzt Marine Stock und also Maintenance die von außen aber so gar nicht wahrgenommen werden.

00:29:08: Also gibt es Berufe, wo vielleicht noch nie was gehört hat?

00:29:11: Weil ich bin jetzt auch weit über zwanzig Jahre in der Bahnbranche und das gibt so viel, was ich selbst bis heute noch nicht kenne.

00:29:18: Ja, ja.

00:29:20: Die, die wahrscheinlich noch am bekanntesten sind jetzt in die dort raus... also jetzt auch nicht für einen reinen Fahrgast, aber die quasi eher verankert sind.

00:29:27: in der Bahnenindustrie ist hier natürlich mal ganz typische ECM-One-Zwei-Drei Berufe, also Instandhaltungsverantwortlichkeiten die wir natürlich alle abdecken und selber auch ECM One Zwei Drei sind und dementsprechend auch quasi Profile da haben.

00:29:42: Dann geht es aber auch natürlich beim Gradrichtung.

00:29:45: Fahrzeugbeschaffungen haben wir zum Beispiel halt Qualitätskontrolleure vor Ort in Spanien die sich quasi um die Qualität der Züge kümmern.

00:29:52: dann gibt's natürlich Techniker für den reinen quasi Rolling Stock Engineering Bereich unterschiedlichste Anforderungen an, was brauche ich denn um eine Instandhaltung oder auch eine Werkstatt- oder Service Einrichtung zu dimensionieren?

00:30:06: Wo es angefangen von quasi Prozessspezialisten sind.

00:30:10: Werkstätplaner also wirklich Civil Works Planer die sich wieder mit dem Bau, also den Gebäudebau nicht als Fahrzeugbauer aber Gebäudebau auskennen bis hin zu einfach Generalisten gutes Projektmanagement und quasi konzeptionell sehr stark arbeiten können, um quasi all diese Konzepte jetzt in der Standhaltung aber auch im Rollingstock-Bereich im gesamten Aufbau von dem Flottenmanagement zu definieren und zu strukturieren.

00:30:40: Ich glaube also wir haben tatsächlich viele mehr Fragen bekommen, aber ich mache das hier einfach mal ein bisschen zum Abschluss kommen.

00:30:47: Aber eine Frage die habe ich noch zumindest zu den Zügen explizit bevor wir gleich noch mal kurz auf dich ganz persönlich zurückkommen.

00:30:59: Wie sucht man eigentlich die Sitze aus?

00:31:01: Also wir kennen das ja nur wenige Leute, die viel Eisenbahn fahren und ich hoffe dass es sehr gemütlich sein wird für euch.

00:31:07: aber das sind ja so viele Details.

00:31:09: also keine Ahnung.

00:31:10: man muss sich wahrscheinlich entscheiden gibt's wo ist die Steckdose angebracht?

00:31:14: wo kann ich ein Tablet ablegen oder mein Handy aufladen oder was weiß ich?

00:31:18: also was sind so kleinste Sachen?

00:31:21: wie kommt ihr zu sitzen?

00:31:22: Dann müsst ihr Probe sitzen?

00:31:24: oder wie macht man das, dass man checkt.

00:31:27: Wie wird das erleben?

00:31:28: Genau so weil es ist ja eigentlich ein sehr subjektives Befinden was man versuchen muss

00:31:34: zu

00:31:34: quantifizieren.

00:31:35: ich muss dann trotzdem irgendwie sagen Das ist der beste Sitztyp.

00:31:38: also eine ganz schwierige Frage.

00:31:40: Und wir hatten das tatsächlich mit Tests gemacht, auch mit quasi Marktforschungsinstituten wo dann hunderte Leute quasi zu uns kamen und wirklich halt stundenlang saßen.

00:31:48: Weil natürlich kann es jetzt auch nicht zwanzig Minuten irgendwie drauf sitzen wenn wir irgendwie sagen die Durchschnittsreisetszeit ist irgendwie zwischen zwei und vier Stunden da muss als Fahrgast halt auch wirklich so lange sitzen um dann Feedback quasi abzugeben.

00:32:00: Da hatten wir unterschiedlichste Stufen an Tests angefangen von was braucht eigentlich ein Fahrgass für einen Raum?

00:32:06: Also nach vorne und zur Seite.

00:32:07: Was muss er haben, um sich wohl zu fühlen?

00:32:10: Und was ist irgendwie so... ...was geht da gar nicht mehr?

00:32:13: Was ist viel zu klein?

00:32:13: Und das ist irgendwie riesig, dass es auch nicht mehr wertschätzt, weil er hat immer schon Gefühl ich habe viel Platz.

00:32:19: Um da quasi die genauen Abstände von Sitzen zu verstehen.

00:32:24: bis hin zu was brauche ich für einen Sitztyp von Polsterung und Armlehnen und wie muss eine Kopfstütze geformen sein damit?

00:32:34: quasi polst sich hier noch obendrauf oder reichen mir diese Ohren auf der Seite.

00:32:38: Bis hin zu, was gibt es eine Ausstattung von an so einem Zug?

00:32:41: Von Steckdose?

00:32:42: Von irgendwie so Trittbrett, was man da hat oder Fußraster?

00:32:46: Zu Zeitungsnetz?

00:32:48: Zu Flaschenhalter?

00:32:50: Wie müssen Rillen auf den Tischen sein damit die Arme ein Tablet und mein Handy irgendwie gut steht?

00:32:56: Also unterschiedlichste... Jeden Aspekt an so nem Sitz hatten wir quasi getestet Mit der jeweiligen Größe an Testern, das tatsächlich mehrere hundert Leute waren über mehrere Stunden.

00:33:09: Ja hatten wir bei uns im Büro quasi aufgestellt so einen virtuellen Wagen aber ein Wagen quasi im Bürow mit Zitzen, mit den unterschiedlichen Sitztypen quasi simuliert die dann quasi tagtäglich kamen und mehrere Stunden her saßen.

00:33:24: Wahnsinn was man alles denken muss ja?

00:33:26: Die Rifflung auf dem Tisch!

00:33:30: Das sind ja alles Sachen, die sind einfach als Fahrgast wenn du einsteigst.

00:33:33: Einfach so selbstverständlich da und das ist auch mal sehr einfach Sachen einfach schwierig zu finden.

00:33:39: dann aber es ist genauso schwierig glaube ich das Richtige zu finden wie du schon sagst um es möglichst vielen nachher auch angenehm zu gestalten.

00:33:47: Das allen kann man uns wahrscheinlich eh nicht recht machen denke ich.

00:33:51: Okay, wenn nach dieser Folge jemand denkt dass könnte im Beruf für mich sein bzw in deinem Bereich wo du unterwegs bist Was sollte die Person ganz konkret tun, wenn es um den ersten Schritt morgen geht?

00:34:06: Lust haben was anzupacken und gemeinsam zu gestalten.

00:34:09: Sehr gut!

00:34:11: Das ist eine sehr gute Voraussetzung.

00:34:14: Paula ich würde mir wünschen dass du einen Satz für mich vervollständigst und für unsere Zuhörer uns hören... Die Bahn braucht mehr Menschen, die

00:34:23: versuchen die Komplexität der Bahnenwelt auf so wesentliche runter zu brechen und für den Fahrgast optimal zu gestalten.

00:34:31: Und dann habe ich noch eine letzte Frage zu dir, was sollen Fahrgäste von der Arbeit deines Teams idealerweise nie bemerken?

00:34:40: Und was sollen sie spätestens ab zwanzig, achtundzwanzig aber unbedingt bemerkten?

00:34:47: Es geht glaube ich nicht so ganz einfach, aber ich glaube im Wesentlichen ist es die... Die Komplexität der unterschiedlichsten Abhängigkeiten, Zusammenspielung von Aspekten und den unterschiedlichen Stress Levels die man natürlich halt irgendwie so durchmacht was vielleicht bei Fahrzeugbestellungen noch eine andere Form von Stress ist.

00:35:08: Das sind nechte lange Verhandlungen aber ein Projekt das sich beeinflussen kann weit in der Zukunft bis hin zu einem Stress das ich kurz davor habe weil morgen muss ein Zug fahren.

00:35:21: Das wollen wir natürlich irgendwie auf keinen Fall.

00:35:22: Irgendwie das wer mitbekommt und soll immer so einfach wie möglich also komplett einfach quasi erscheinen.

00:35:30: Aber natürlich wollen wir irgendwie, dass die Fahrgäste verstehen und sagen, boah das ist irgendwie ein smartes durchdachtes Produkt.

00:35:36: Und es ist einfach geil!

00:35:37: Ich habe jetzt nicht... ich gehe jetzt irgendwie nicht in... sag ich mal wenn ich's jetzt mit Hotels vergleiche, gehts nicht in Luxus-Hotel sondern ich geh' in Standard Hotel.

00:35:46: aber der Standard Hotel ist halt wesentlich praktisch schon angenehmer weil er ist einfach tutacht und smarter und genau das wollen wir halt irgendwie erreichen und transportieren.

00:35:54: Das hoffe ich, dass auch Fahrgässe irgendwie sehen.

00:35:56: Genial Paula, die Zeit ist schon wieder rum und wir sitzen heute sogar schon doppelt so lange als wir sonst tun.

00:36:03: Einfach falls es so unglaublich spannend ist.

00:36:04: also ich glaube wir hätten jetzt noch zwanzig, dreißig Fragen locker hier reinbringen können.

00:36:11: Das schafft man leider nicht.

00:36:12: aber für all die Menschen die mehr wissen wollen und die vielleicht auch neugierig geworden sind im Bereich Rollingstock und Maintenance zu arbeiten sprich im Flotten Management und der Standhaltung Die können auf flix.carries Auf jeden Fall vorbei gucken, da gibt es nämlich ganz viele Jobs.

00:36:30: Denn Flixtrain hat viel vor, Paula!

00:36:33: FlixTrain wird die Welt grüner machen auf der Schiene auf jeden Fall oder?

00:36:37: Genau, schaut gerne mal rein und sind tatsächlich gerade sehr so viele Job-Postings open also offen und klickt euch gern mal durch.

00:36:44: und genau jeder der jetzt irgendwie... den wir so ein bisschen schmackhaft machen haben können, was wir hier tun und der für die Industrie genauso oder das Produkt und die Industie genauso brennt wie ich.

00:36:53: Definitiv der richtige Schritt, dass zu tun!

00:36:56: Also schaut mal vorbei.

00:36:57: ansonsten Paula vielen vielen Dank, dass du da warst.

00:37:00: War super interessant, super spannend.

00:37:02: und ja vielen vielen dank, dass Du da warST.

00:37:05: Vielen Dank.

00:37:07: Ihr schaut doch gerne mal vorbei auf teambahn.net, dort findet ihr viele Informationen weiter.

00:37:12: und auch noch zu Flix.train außerhalb der Instandung selbstverständlich.

00:37:15: wenn ihr also Züge fahren wollt, züge begleiten wollt und vieles vieles mehr schaut einfach vorbei.

00:37:20: und auch eben bei flix.carriers-de findet ihr alle Jobs rund um FlixTrain und wir sagen jetzt bis zum nächsten Mal macht's gut

00:37:30: ciao.

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